Feuchte Wände gehen an die Substanz.


Ein Problem und seine Folgen.


Ältere Häuser sind oft feucht. Das liegt daran, dass bei diesen Gebäuden Sperrschichten fehlen, die das Eindringen der Feuchtigkeit ins Mauerwerk verhindern.

Das kann nicht nur dem Haus an die Substanz gehen, sondern auch Ihnen und Ihren Mitbewohnern.


So entsteht Mauerfeuchtigkeit. Als wichtigste physikalische
Ursache dafür, dass Mauern sich mit Feuchtigkeit vollsaugen, kann man die Kapillarkraft nennen.


Kurz und wissenschaftlich: Das Wasser in der Kapillare ist normalerweise positiv aufgeladen, der Festkörper, also die Wand, negativ.


Durch diese Spannungsdifferenz, die Saugfähigkeit des Materials und durch weitere chemische Prozesse wird das Wasser in den Kapillaren nach oben transportiert.

Folgen der Mauerfeuchtigkeit


  • Die Bausubstanz verliert Jahr für Jahr an Wert.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit belastet das Raumklima im Haus.
  • Es bilden sich gesundheitsschädigende Pilzsporen und Schimmel.
  • Modergeruch ist feststellbar.
  • Die Heizkosten erhöhen sich substanziell.
  • Wenn das Wasser in den Wänden verdunstet, kristallisieren die von ihm transportierten Mineralien und Salze aus. Ihre hohe Sprengkraft führt zur allmählichen Zerstörung des Mauerwerks; Putze, Tapeten und Anstriche platzen ab.

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