Wussten Sie ?


Interessantes und Verblüffendes rund um feuchte Mauern


Trockene Fakten: Mit Mauerentfeuchtung durch elektronische Systeme beschäftigt man sich schon länger.


Die wissenschaftliche Grundlage für die elektrophysikalische Mauerentfeuchtung schuf der russische Wissenschaftler Prof.
Reuss 1806 mit seiner Entdeckung, dass sich Wassermoleküle in einem natürlichen oder künstlichen elektromagnetischen Feld zum negativen Pol hin bewegen.


Seit 1935 gibt es Patente mit dem Ziel, Mauern trockenzulegen.
Ursprünglich geschah die Trockenlegung, indem man zuvor eingemauerte Drähte unter Spannung setzte. Heute wird der gleiche Effekt viel einfacher und kostengünstiger durch funkbasierte Systeme wie EDS erreicht.


Zahlen und Daten:

  • Wenn man die Kapillaren eines baumnussgrossen Steins ausbreitet, kann die Fläche bis zu 50 Quadratmeter gross werden.
  • Salz kann eine Sprengwirkung von bis zu 2 Tonnen pro Quadratzentimeter erreichen.
  • Je feiner die Kapillaren in einer Mauer sind, desto höher steigt das Wasser. Eine Kapillare von 0,01 cm Durchmesser lässt das Wasser auf eine Höhe von 14,8 cm steigen.
  • Im Baustoff wird die Feuchtigkeit entweder im Verhältnis zum Rohgewicht (in Gew. %) oder im Verhältnis zum Volumen (in Vol. %) angegeben. Bei altem Ziegelmauerwerk von 1600 kg bedeutet also 1% Feuchtigkeit 16 Liter Wasser pro Kubikmeter, 12% Feuchtigkeit 192 Liter.
  • Bei einer Mauerfeuchtigkeit von 12% reduziert sich der Wärmedämmwert einer Mauer auf 20%.
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